Wie läuft der erste Termin ab?

Bei Ihrem ersten Termin in unserer Praxis werden wir zuerst ein Panorama-Röntgenbild und mindestens zwei Kleinbildröntgenbilder zur Kariesdiagnostik von ihrem Gebiss anfertigen. Anhand dieser Bilder und der Erstuntersuchung von Dr. Hagel oder Dr. Wäldrich, folgt ein ausführliches persönliches Gespräch mit Informationen über eine weitere Behandlung. Sie erhalten von uns einen schriftlichen Kostenvoranschlag und Terminvorschläge für die Behandlung. Wollen Sie eine Implantatplanung oder sind Befunde unklar, kann ein 3D Röntgenbild direkt in unseren Räumlichkeiten erstellt werden.

Was ist eine Wahlarztpraxis?

Dr. Hagel und Dr. Wäldrich sind Wahlärzte, das bedeutet für Sie: kaum Wartezeiten, kurzfristige Terminvereinbarung, keinerlei Einschränkung durch Kassenleistungen und ausreichend Zeit für persönliche und individuelle Beratung. Sie tragen als Patient und Patientin einen Anteil der entstehenden Kosten selbst. Die Leistungen Ihrer Krankenkasse werden Ihnen nach Einreichung Ihrer Rechnung zu 80% erstattet. Für privat versicherte Patientinnen trifft dies nicht zu. Sie erhalten in der Regel den Gesamtbetrag erstattet.

Haben Dr. Wäldrich und Dr. Hagel unterschiedliche Preise für die Privatleistungen?

Nein! Als Team versteht sich, dass die Höhe der Privatleistungen (z.B. Kompositfüllungen, Kronen etc.) bei beiden Zahnärzten gleich hoch sind.

Wie erfolgt die Abrechnung?

Üblicherweise stellen wir direkt im Anschluss an die Behandlung die Honorarrechnung und überreichen sie Ihnen. Mit der Rechnung erhalten Sie auch ein Rückerstattungsformular, das Sie gemeinsam mit der Originalrechnung und dem Zahlungsnachweis bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Die Mundhygiene sollte direkt beglichen werden.

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Eine Wurzelkanalbehandlung ist die letzte Möglichkeit einen Zahn zu erhalten. Diese wird dann durchgeführt, wenn der Nerv (Pulpa) des Zahnes entzündet oder abgestorben ist. Das Pulpengewebe wird entfernt, das Wurzelkanalsystem gereinigt und dicht versiegelt. In weiteren Sitzungen werden diese Kanäle immer wieder gespült, bis keine Beschwerden mehr auftreten. Anschließend wird die ursprüngliche Anatomie des Zahns durch einen Composite-Aufbau wieder hergestellt. Dieser wird meist noch durch einen Titanstift verankert um zusätzliche Stabilität des Zahnes zu gewährleisten. Am Ende dieser Behandlung ist oft eine Krone nötig um den Zahn langfristig zu erhalten.

Was ist der Vorteil eines Implantats?

Ein Implantat kann einen verlorenen Zahn ersetzen, ohne dass die benachbarten Zähne durch Beschleifen - wie dies bei einer klassischen Brücke notwendig ist - in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Implantate vor Knochenverlust schützen und die beim Kauen entstehenden Kräfte wie natürliche Zahnwurzeln in den Kieferknochen weiter leiten.

Außerdem lassen sich Prothesen durch Implantate in verschiedensten Ausführungen „verankern“.

Hier gilt natürlich: je mehr Implantate, desto besser.

Jedoch mindestens 2 im Unterkiefer und 4 im Oberkiefer. Schlecht sitzende Prothesen gehören hiermit der Vergangenheit an und bieten mehr Sicherheit und Komfort beim Sprechen und Essen.

Welche Vorteile und Nachteile hat eine Kompositfüllung?

Die Verwendung von Komposit, einem Füll-Material aus Kunststoff, sowie Glas- und Quarzpartikeln ermöglicht eine maximal schonende Behandlung der Zähne und erfüllt höchste ästhetische Ansprüche. Es ist kein Provisorium notwendig, Ihre Zähne sind direkt nach der Behandlung wieder „funktionstüchtig“. Die Kompositfüllung ist eine kostengünstige (ca. 1/3) Alternative zu Keramik oder Gold. Jedoch schrumpft Sie über die Jahre im Gegensatz zu den beiden hochwertigen Werkstoffen.